
Genau so ist die Anlage auch installiert. "Am Lenkhebel angeschraubt ist der kleine Betätigungshebel 1, in dessen Loch die hintere Betätigungsstange 2 mit dem Haken nach unten eingesetzt wird. Dann werden hintere Betätigungsstange 2 und vordere Betätigungsstange 4 durch die Einstellhülse 3 verbunden. Nun die vordere Betätigungsstange in den Übertragungshebel 6 einhängen, und zwar am inneren (!) Loch, also dem Loch, das das nächste an der Drehachse des Übertragungshebels ist. Der gebogene Teil. also der Haken, wird wieder nach unten gerichtet... usw." (aus einem alten HP-Artikel).
Wird jetzt die Lenkung nach links bewegt ergibt sich folgendes Bild:

So weit alles klar. Jetzt aber das Problem, wenn nach rechts gelenkt wird (roter Pfeil in der Zeichnung). Auf die Betätigungsstange wird jetzt Druck ausgeübt und der Übertragungshebel zieht an Seil 13 des rechten Scheinwerfers, der ja durch eine Feder im entspannten Zustand links gehalten wurde.

Der rechte Fernscheinwerfer wird gerade so weit gezogen, dass er gerade nach vorn leuchtet, aber nicht weiter. Dann kommt ein toter Punkt in der Drehachse des Scheinwerfers, der durch das Zugseil nicht überwunden werden kann!


Mit der Hand lässt sich der Scheinwerfer aber problemlos weiter nach rechts drehen.

Wird bei eingehängtem Gestänge jetzt nach rechts gelenkt, verbiegt die Stange oder springt aus den Löchern am Betätigungshebel 1 und/oder Übertragungshebel 6. Das kann doch nicht sein! Ich finde den Fehler nicht.
Johannes

