wir sind neue Besitzer einer DS Special 1972. Die Göttin macht einfach nur Spass. Sie ist in super Zustand, nahezu rostfrei wurde von uns bei einem renomiertem Sattlerunternehmen mit neuem original Leder bezogen. Um die leidliche Problematik mit der Hydraulik zu entgehen, haben wir der ordnungshalber alle Federkugeln und Hauptspeicher gewechselt. Die Hydraulikpumpe haben wir auch erneuert. Trotzdem sind die Schaltintervalle so um die 10-12sec. Habt Ihr eine Idee ?.. sollte ich den Druckregler auch erneuern. Hydraulikflüssigkeitsverlust ist nicht ersichtlich. Heben und Senken funktioniert auch einwandfrei und das nach wenigen Sekunden. Vielleicht könnt Ihr einem DS-Neuling ein bisschen Hilfe leisten
Erstmal lesen, lesen, lesen.
Und irgendwo hier im Forum gibt es die Hydraulik-Diagnose.
Da steht sinngemäß: Lenkung durch Zwischenlegen eines dünnen Blechs (Fühlerlehre) vom
Systemdruck abtrennen. Steigt die Zeit meßbar an, ist der Verdächtige schnell ausgemacht.
Leider immer häufiger...
Natürlich kann man sich noch auf die Suche nach der ein oder anderen Sekunde machen, aber Zehntausende von französischen D-Modellen sind jahre/jahrzehntelang mit kürzeren Intervallen geprügelt worden. Is´nich´schön, aber auch nicht gefährlich. Selbst der Tausch der Pumpe, so sie nicht fette Ölpfützen verursacht hat, war nicht nötig.
Lass die Höhenkorrektoren, die Lenkung und das Bremsventil von ´nem Spezi testen/beurteilen, staune über die Kohle, die die Reparatur(en) kosten werden und entscheide dann, was Dir die Sekunden wert sind.
Auf vagen Verdacht hin würde ich den Druckregler jedenfalls nicht tauschen, eine gute DS-Werkstätte sollte die Messuhr haben, um Ein- und Abschaltdruck des Reglers zu prüfen. Verdächtige Positionen sind außerdem noch Servolenkung und das Bremsventil. Manchmal haben kurze Intervalle aber auch einfach zu behebende Ursachen, etwa irgendwo eine lockere / undicht gewordene Druckleitungsverschraubung, ebenso könnten auch poröse Schlauchverbindungen (sowohl Ansaugschlauch der Pumpe als auch Rücklaufschlauch des Reglers) und die dadurch bedingten Luftbläschen im LHM die Pumpe unter Dauerstress setzen...
Bei einem guten Fahrzeug lohnt sich meines Erachtens detektivische Fehlersuche auf jeden Fall, nur ob man dann ein kostenintensives Aggregat wie die Lenkung auch wirklich tauscht, mit dem Risiko, um viel Geld eine möglicherweise gleich schlechte erhalten zu haben, ist dann eine andere Entscheidung.
lg
Danke einmal für eure Tipps.
@aquablader: gelesen habe ich alles im Forum. Ich glaube dennoch, dass bei der DS immer wieder individuelle Hydrotipps nützlich sind ))
Ich werde einfach meinem Mechaniker systematisch vorgehen lassen. Er soll mal alle restlichen Komponenten bei der nächsten Überprüfung checken und dann sag ich euch Bescheid was es letzt endlich gewesen ist.
lg
biggreek
Da wird sich der 'Meachniker' freuen. So einfach ist das alles nicht. Und vor allem sehr aufwaendig.
Die Lenkung laesst sich noch realtiv leicht hydraulisch abtrennen.
Die Druckregler schalten, sofern nicht ueberholt, nach meiner Erfahrung praktisch alle nach dem Mond, allerdings realtiv gleichmaessig bei Ein- und Ausschaltdruck (typisch 120/150 statt 145/170 bar). Soll heissen, eine Ueberholung waere angeraten, wird aber nicht unbedingt am Schaltintervall etwas aendern.
Am besten macht man sowas nach und nach selbst...
Gruss,