Hallo!
Was hat denn die Position der Taumelscheibe mit den Ventilen in der Pumpe zu tun?
Die Kolben dürfen die Ventile niemals berühren! Da ist keine Verbindung.
Die Kolben fördern die Flüssigkeit unter Druck hinter die Ventilplättchen.
Hans Druckprüfung wird vermutlicherweise über den HD-Anschluß laufen.
Er prüft also die Dichtheit der Rückschlagventile.
Hans, zeig doch mal bitte, wie Du das prüfst.
LG Ingo
Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
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aquablader
- Beiträge: 1593
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
Ich schließe an meinen Kugelprüfstand an:
Behälter - Pumpe - Druckregler - Monometer und Verbraucher (Lenkung ect.) Behälter.
dann bringe die Pumpe mit der Hilti bis zum Abschaltpunkt, bei dem jetzt eingebauten Druckregler ca. 170 bar und lasse im 2. Gang nochmal ordentlich durchlaufen, bis die Brühe im Ansaugschlauch luftfrei.
bei den meisten Pumpen geht das meist nicht lange und der Druck fällt auf 140 bar ab, der Druckregler schließt und ich muß im 1.Gang wieder über den oberen Punkt kommen.
[attachment 12048 2DSC_2745.jpg]
Bei dieser Pumpe fiel mir schon auf, daß ich über 10 min bis Akkuleerung über 170 bar fahren konnte.
Da braucht es aber nicht viel Kraft weil die Brühe ja fast drucklos in den Behälter schießt.
[attachment 12047 1DSC_2747.JPG]
Dann lasse ich den Druck bis zum schließen fallen ca. 140 - 145 bar und stehen.
So prüft Cit im Repbuch auch, allerdings bis 150 bar, dann darf es allenfalls ganz langsam fallen.
Die Pumpe steht jetzt seit gestern Nacht bei 130 bar. Und ist auf ca. 120 bar eben gefallen, siehe Pfeil.
Dann ist die Seite schonmal dicht. Der Druckspeicher hat noch 45 bar und spielt bei den Drücken eh nicht mehr mit. Die anderen Pumpen sind immer relativ schnell wieder auf 45 bar gefallen und da stehen geblieben, einige allerdings auch bis zur drucklosigkeit.
Daher ist diese Pumpe auch erstmal der Favorit für den provisorischen Einbau.
Die Ansaugseite wird ja anscheinend nur von den Wellendichtungen und der großen Kappendichtung gewährleistet?!
Behälter - Pumpe - Druckregler - Monometer und Verbraucher (Lenkung ect.) Behälter.
dann bringe die Pumpe mit der Hilti bis zum Abschaltpunkt, bei dem jetzt eingebauten Druckregler ca. 170 bar und lasse im 2. Gang nochmal ordentlich durchlaufen, bis die Brühe im Ansaugschlauch luftfrei.
bei den meisten Pumpen geht das meist nicht lange und der Druck fällt auf 140 bar ab, der Druckregler schließt und ich muß im 1.Gang wieder über den oberen Punkt kommen.
[attachment 12048 2DSC_2745.jpg]
Bei dieser Pumpe fiel mir schon auf, daß ich über 10 min bis Akkuleerung über 170 bar fahren konnte.
Da braucht es aber nicht viel Kraft weil die Brühe ja fast drucklos in den Behälter schießt.
[attachment 12047 1DSC_2747.JPG]
Dann lasse ich den Druck bis zum schließen fallen ca. 140 - 145 bar und stehen.
So prüft Cit im Repbuch auch, allerdings bis 150 bar, dann darf es allenfalls ganz langsam fallen.
Die Pumpe steht jetzt seit gestern Nacht bei 130 bar. Und ist auf ca. 120 bar eben gefallen, siehe Pfeil.
Dann ist die Seite schonmal dicht. Der Druckspeicher hat noch 45 bar und spielt bei den Drücken eh nicht mehr mit. Die anderen Pumpen sind immer relativ schnell wieder auf 45 bar gefallen und da stehen geblieben, einige allerdings auch bis zur drucklosigkeit.
Daher ist diese Pumpe auch erstmal der Favorit für den provisorischen Einbau.
Die Ansaugseite wird ja anscheinend nur von den Wellendichtungen und der großen Kappendichtung gewährleistet?!
MsG
Hans

Hans
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aquablader
- Beiträge: 1593
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
Okay, dann gehst Du aber davon aus, daß Dein Druckregler zu 100 Prozent dicht ist?
Ich würde die Pumpe auf der Druckseite an die Prüfbank anschließen und sie dann im Prinzip "rückwärts" unter Druck setzen.
Klar, setzt voraus, daß auch die Pumpe der Prüfbank dicht ist und dort der Druck nicht dort verloren geht.
Aber zu meinem Einwand zu Thomas Anmerkung zurück: die Stellung der Pumpenwelle ist m. E. für diese Messung irrelevant.
VG Ingo
Ich würde die Pumpe auf der Druckseite an die Prüfbank anschließen und sie dann im Prinzip "rückwärts" unter Druck setzen.
Klar, setzt voraus, daß auch die Pumpe der Prüfbank dicht ist und dort der Druck nicht dort verloren geht.
Aber zu meinem Einwand zu Thomas Anmerkung zurück: die Stellung der Pumpenwelle ist m. E. für diese Messung irrelevant.
VG Ingo
Re: Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
In dem Moment wo alles bei 140 bar steht, ist die Pumpe auf der Druckseite quasi "rückwärts" angeschlossen, weil der Druck ja überall gleich ist. Wie der Druck aufgebaut wurde ist ja dann schnuppe.aquablader hat geschrieben: Okay, dann gehst Du aber davon aus, daß Dein Druckregler zu 100 Prozent dicht ist?
Ich würde die Pumpe auf der Druckseite an die Prüfbank anschließen und sie dann im Prinzip "rückwärts" unter Druck setzen.
Klar, setzt voraus, daß auch die Pumpe der Prüfbank dicht ist und dort der Druck nicht dort verloren geht.
VG Ingo
Danke für den Hinweis mit dem Druckregler. Den stufe ich jetzt als dicht ein, weil ja alles, also Pumpe, Regler, Manometer und Anschlüsse "fast" den Druck hält, der Abfall von 10 bar von 130 auf 125 in 12 Stunden halte ich für marginal, insbesondere weil das RepHandbuch einen deutlich höheren Abfall für die Pumpenprüfung in kürzerer Zeit erlaubt. Außerdem ist der Anschluß der HD Leitung etwas nass, weil ich da immer alte Dichtungen nehme.
Da ich diesen Zustand so noch nicht hatte, denke ich mal, daß alle der verbauten Komponenten hinreichend dicht sind. Als nächstes werde ich mal den Druckregler tauschen ...
Aber vorher gehe ich morgen früh nochmal schauen, wo der Druck dann steht.
MsG
Hans

Hans
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aquablader
- Beiträge: 1593
- Registriert: So 7. Aug 2011, 11:55
Re: Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
Wenn das so lange dicht bleibt, ist das doch okay. Da würde ich dann keine weiteren Prüfungen durchführen.
VG Ingo
VG Ingo
Re: Fremde Hydrauklikpumpe einbauen?
sach isch ja.
Prüfungen aber jetzt erst recht. Jetzt habe ich ja eine Situation, wo anscheinend alle Teile i.O. sind.
Jetzt nehme ich alle Druckregler und baue die nacheinander ein und danach wandern sie in die Kisten plus oder minus. Dann kommt der jetzige wieder rein und ich teste die Pumpen, die hier noch rumliegen ...
Du kennst ja meine beengten Verhältnisse. Prüfstand wäre "nice to have" würde mich platzmäßig aber weiter einschränken.
MsG
Hans
Prüfungen aber jetzt erst recht. Jetzt habe ich ja eine Situation, wo anscheinend alle Teile i.O. sind.
Jetzt nehme ich alle Druckregler und baue die nacheinander ein und danach wandern sie in die Kisten plus oder minus. Dann kommt der jetzige wieder rein und ich teste die Pumpen, die hier noch rumliegen ...
Du kennst ja meine beengten Verhältnisse. Prüfstand wäre "nice to have" würde mich platzmäßig aber weiter einschränken.
MsG
Hans
MsG
Hans

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