Türpappen

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Thomas Held Verified
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Re: Türpappen

Beitrag von Thomas Held Verified »

Hallo Hardy,

dann bieg doch einfach die Haltelasche soweit runter, dass du mit der in der Pallas-Leiste steckenden Pappe da rueber kommst.
Gruss,

Tom
Gruß

Tom
papasitt
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Registriert: Do 21. Aug 2008, 16:50

Re: Türpappen

Beitrag von papasitt »

[quote=DS20_break]
beim Dirk.[/quote]


Merci
1956-1969
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Re: Türpappen

Beitrag von 1956-1969 »

Symphatique: „Haltelasche und Pallasleiste sind bei der Montage nicht vereinbar.“.

Wie ist das denn gemeint?
Soll das heißen, dass Pallastüren keine angepunktete Haltetlasche am Türinnenblech haben? Haben sie doch, und zwar alle 4.

Oder soll das heißen, dass die Türpappe einfach drehend um die Pallasleiste vor die Lasche geklappt wird? Glaube ich nicht, denn dann könnte man an der Armlehne ziehend die Pappe deformieren. Und auf Dauer würde die Türpappe sich konvex ausbeulen. Tun sie aber nicht.
Die Haltelaschen an den Türen sind bei originalen Pallas auch nicht nach unten verbogen, wie Thomas empfiehlt, sondern der obere Teil der Lasche ist parallel zum Türblech wie bei Nichtpallas auch.

Das mittlere Foto von DS20break zeigt eine gewaltsam durch Klappen an der Leiste ausgebaute Türpappe, stabilisiert mit Panzerband. Das zeigt, dass sie mal korrekt hinter der Haltelasche saß.

Daraus schließe ich, dass auch Pallaspappen sich montieren lassen unter Benutzung der Haltelasche und der vorher schon montierten Pallasleiste oben.
Uli
Medi
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Re: Türpappen

Beitrag von Medi »

Uli, ganz richtig, es ist zwar etwas lästig die Pappe so zu verwinden dass sie an einer Stelle durch Feder und Fensterheber-4-Kant gehoben wird und daneben an der Armlehne Richtung Türblatt gedrückt wird, die Haken dabei möglichst nicht den Lack zerkratzen und man zudem dabei die Haken nicht aus der Pappe zieht …
Es gibt bei dieser Arbeit einen extrem hilfreichen Geheimtipp: Man fädelt die Pappe (in umgekehrter Bewegungsfolge/Richtung) ein wie man sie ausgefädelt hat ;-)
Der Bügel sitzt schräg auf der Tür, man fädelt/schiebt die Pappe recht einfach von hinten nach vorne unter die Leiste und drückt dabei gegen die Armlehne sodass der Bügel in die Öffnung greift…
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hgk Verified
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Re: Türpappen

Beitrag von hgk Verified »

Moin,

die Haltelasche und der Ausschnitt in der Pappe ist nicht umsonst schräg.
Wenn man die Pappe von der Seite unterhalb Pallasleiste einhakt und dann seitlich schiebt rutscht sie auf dem Haken weiter hoch in die Pallasleiste. Die Pöppel muß man dabei weghalten oder abkleben, wenn man keine Kratzer will.
Die Fensterkurbelachse muß auch vorsichtig entlastet werden, wenn das alles in einander rutschen soll.
Geht aber.

MsG
Hans

Edit: War jetzt doppelt ...
MsG
Hans

Bild
symphatique
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Re: Türpappen

Beitrag von symphatique »

Habe schon einige nicht vermurkste Pallas-Türpappen von offensichtlich bisher ungefummelten Türen abgenommen. Ist lange her (Anfang 80er Jahre auf französischen Schrottplätzen und auch deutschen Schnellrostern/Garagenfunden).

Keine musste ich von der Lasche heben, drehen o.ä.

Auch habe ich schon hunderte Pallaspappen in Händen gehabt; nur SEHR SEHR selten (1 v. Hundert) war die Kante des Lehnenloches ausgebrochen wie auf dem oberen Foto zu sehen. Auch keine Kratzer oder Nutzungsspuren.
Aufgrund dessen behaupte ich, daß die Pallaspappen die Lasche nicht nutzen.

Sicherlich lässt sich die Pappe von hinten nach vorne auf die Lasche schiebend gleichzeitig in die Pallasleiste, unter besonderer Beachtung der Pappenklammern, die den Lack nicht kratzen sollen, sowie das Bereithalten der untergelegten Spiralfeder des Fensterkurbelmechanismusses und Treffen des Loches für die Kurbel einbauen...

Achthändigen Gruss
Volker
"Das is´nich´kaputt! Das kann man reparieren!"
1956-1969
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Re: Türpappen

Beitrag von 1956-1969 »

Ich sehe es wie Medi und hgk: Im Grunde genommen sieht man es dem ovalen Loch in der Pappe an, wie sie zu montieren ist. Etwas nach hinten versetzt und evtl. anfangs etwas schräg ansetzen und dann fluppt das.
Ich bin auch voll überzeugt, dass die Haltehaken bei der Erstmontage im Werk benutzt wurden und die Pappen nicht einfach bauchig von vorn vor die doch etwas auftragenden Laschen gesetzt wurden. Die Laschen wurden auch nicht plattgegrückt bei Pallas, um den Auftrageffekt zu mindern. So habe ich das auch in Erinnerung bei den von mir doch öfter durchgeführten Montagen/ Demontagen an meinen eigenen DS. Zumindest bei Autos vor 1970, denn an neueren DS war ich kaum dran. Die haben offenbar mehr Probleme oder Toleranzen, siehe z. B. die Leistenmontage bei geklebtem Dach, unter der Tomsail gerade leidet.
Auch ist mir immer aufgefallen, dass je früher der DS, desto genauer die originale Passung der Karosserieteile, Stichwort Spaltmaß und Fluchtung der Teile.
Uli
DS20_break Verified
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Re: Türpappen

Beitrag von DS20_break Verified »

Vielen Dank, ich werd's mir merken (oder unter Stichwort Türpappen wieder suchen).
Da ich etwas verkrüppelt bin und nur 2 Hände habe, habe ich die Pappe jetzt ohne Armlehnenhaken eingebaut.
Ja, sie war mal am Armlehnenhaken fest, nun nicht mehr. Wenn ich die Pappe wieder abbauen muss,weil ich ans Schloss muss,hol ich mir noch 4 Arme dazu.
War sowieso eine doofe Geschichte. Türöffner und Schließer haben nach neuer Justierung von innen und außen funktioniert (ohne Pappe dran). Mit Pappe dran (mittleres Bild) ich hatte die Klammer oben rechts auch eingebaut, Pappe ran und der Öffner ging nicht mehr. Das habe ich dann noch 2x probiert, bis ich begriffen habe, dass es die zusätzliche Klammer war, die mit der Stange vom inneren Schließer/Öffner kollidierte.
"Mach Dir keine Gedanken, wenn sie nicht auf Realität beruhen!"
erdgebundene Grüße,
Hardy
Medi
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Re: Türpappen

Beitrag von Medi »

Volker,
jede Wette, Du hast schon mehr Verkleidungen montiert als ich, so gesehen werde ich mich mit Dir nicht anlegen ;-)
Aaaber: Wird die Pappe nicht ordnungsgemäß in die Lasche eingehängt, führt das, abhängig vom Zustand und der Welligkeit der Verkleidung, trotz Feder mitunter zu nicht besonders hübschen Schleifspuren der Kurbel an Stoff resp. Leder.
1956-1969
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Re: Türpappen

Beitrag von 1956-1969 »

Wir legen zwar die Türpappen ans Blech an, legen uns aber nicht mit Leuten an, klar, schon gar nicht mit Volker. Beste Grüße.

Mich beschleicht gerade der Verdacht, dass hinter der vereinfachten Montage der Pappen wieder mal das Thema Repro durchschimmern könnte.
Kann es sein, dass die vereinfachte Montage deshalb praktiziert wird, weil die neuen Pappen vom Typ Repro „besser als original“ wegen ihrer geringeren Biegbarkeit gar nicht wie gedacht montiert werden können?
Und dass man auch den alten Pappen deshalb diese Montage im Werk nachsagt?
Uli
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